Wüstenrose
Lange in der Wüste umhergestreift,
Sand wächst in meinen Augen,
ausgetrocknetes, hungriges Herz,
dort wo ich nicht bin, will ich sein.
Mein rastloser Geist will anhalten,
schaut auf eine Rose im Wüstensand,
bei ihr will ich mich zur Ruhe betten,
von Wolken zugedeckt aushalten.
Ein Sturm kommt auf,
wilde Windböen treiben mich um,
kann ich mir wieder vertrauen?
auch diesmal meinen Weg hinausfinden?
Auf der Suche nach meiner Lebensquelle,
wie die Wüstenrose sich ihre sucht,
ohne Angst ihr Sein auszuhauchen,
auf unfruchtbarem Boden.
Verwehte Umrisse aus Sand,
unstetes Treiben hüllt mich ein,
ich finde meinen Halt noch nicht,
doch weiß ich, hier will ich sein.